Um die Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit von Verkehrsflächen dauerhaft sicherstellen zu können, ist es wichtig, die bautechnischen Anforderungen zu beachten. Hier erfahren Sie, worauf es im Detail ankommt.

Aufbau


Bei der Pflasterbauweise wird durch die Anordnung der einzelnen Schichten des Oberbaues eine kontinuierliche Steigerung der Steifigkeiten erzielt: von unten nach oben. Die an der Oberfläche der Verkehrsfläche anfallenden Lasten verteilen sich mit zunehmender Tiefe auf eine größere Fläche. Auftretende Spannungen werden so an jeder Schichtoberfläche reduziert. Auf dem Boden des Straßenkörpers angekommen, sind die Spannungen dann so weit reduziert, dass sie über lange Zeit ohne Schädigungen, wie z. B. Verformungen, aufgenommen werden können.

                           Aufbau einer Pflasterbefestigung
                           und wesentliche zugehörige Technische Regeln

Bautechnisch zu beachten:

Für die Pflasterbauweise gelten verschiedene bauliche Besonderheiten, die es um die Eigenschaften der Bauweise ideal auszunutzen, zu berücksichtigen gilt. Denn das Pflaster besteht aus den Steinen und den Fugen und ist daher nicht völlig wasserdicht. Auch wenn oberflächlich anfallendes Wasser nur zu einem Teil in die Befestigung eintritt, muss es zügig bis in den Untergrund abgeführt werden. Nur so können Schäden innerhalb der Befestigung verhindert  werden. Die ungebundenen Baustoffe der aneinander grenzenden Schichten müssen daher filterstabil aufeinander abgestimmt sein.