Um die Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit von Verkehrsflächen dauerhaft sicherstellen zu können, ist es wichtig, die bautechnischen Anforderungen zu beachten. Hier erfahren Sie, worauf es im Detail ankommt.

Grundlegendes


Verkehrswegebefestigungen in Pflasterbauweise gehören zum Straßenbau. Dieses Fachgebiet beinhaltet die Bemessung, Herstellung und Erhaltung des Verkehrs- wegenetzes für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger. Die Bedürfnisse des Verkehrswegenutzers sind in erster Linie Sicherheit und Nutzungskomfort einer Verkehrsfläche.


Verkehrswegebefestigungen müssen demnach folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Standfestigkeit
  • Tragfähigkeit
  • Frostsicherheit
  • Ebenheit und Griffigkeit

Für all diese Eigenschaften ist die zu erwartende Beanspruchung und der vorgesehene Nutzungszeitraum, beispielsweise bei Fahrbahnen 30 Jahre, zu berücksichtigen. Das Problem: der anstehende Boden ist in der Regel nicht ausreichend standfest  und tragfähig, um die Beanspruchungen durch Fahrzeuge oder auch durch andere Lasten dauerhaft aufnehmen zu können. Befestigungsschichten sind somit nötig.

So dient der Boden im Straßenbau als Auflager bzw. Fundament für die darauf aufzubringenden Befestigungsschichten. Er wird als Untergrund bezeichnet - Schüttungen, die aus anstehendem Boden hergestellt werden, zum Beispiel um bestimmte Höhenlagen zu erreichen, als Unterbau. Als Oberbau bezeichnet man den Konstruktionsteil (bestehend aus mehreren Befestigungsschichten), der auf den Untergrund oder Unterbau aufgebracht wird.